Chiacchiere oder eine kleine Plauderei

Karneval und ich, sind zusammen mindestens so lustig wie drei Staffeln Dick & Doof am Stück. Für mich ist das nix. Ich hab da keinen Spaß. Wir leben allerdings auch in einer Karneval freien Zone und das bunte Treiben beginnt erst ca.150 km von uns. Es gibt zwar ein paar Jecken in unserer Stadt, die einem Verein frönen und bei Zeiten paarweise schunkelnd in der Innenstadt gesichtet werden, jedoch kann man das nicht ernst nehmen. Für Kinder finde ich es total schön. Sie lieben Verkleidungen und schlüpfen gerne mal für einen Tag in ihr Superhero-Kostüm. Dieses Allaaf und Helau Ding ist nicht meins und wir werden wohl auch keine Freunde mehr. Was ich allerdings richtig toll finde, sind all die Leckereien um die Karnevalszeit. Da bin ich wieder voll dabei. Ganz besonders in Italien. „Chiacchiere“ bedeutet soviel wie: Eine kleine Plauderei. Das ist doch sehr sympathisch und diese kleinen Biester schmecken nicht nur zur Jeckenzeit ganz wunderbar. Für die, die es gern aussprechen möchten, Chiacchiere – Kiackere. Auf jeden Fall kommt man bei den Erklärungen ins Plaudern;).

Chiacchiere

Traditionell werden sie in Schokoladensoße getaucht und verzehrt. Ich mag sie am liebsten mit ganz viel Puderzucker. Bei der Form dürft ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Dem Geschmack macht das nichts. Hauchdünn sollten sie ausgerollt werden, dann schmecken sie am besten. Man kann auch etwas flüssige Schokolade über die fertigen Chiacchiere geben, sie trocknen lassen und erst dann mit Puderzucker bestäuben. Jeder wie er mag. In kleine Tütchen verpackt sind sie ein kulinarischer Gruß aus der Küche und zum Nachmittagstee ein willkommener Snack. Herrlich knusprig zergehen sie auf der Zunge. Ein sehr feines Gebäck.

Chiacchiere

Knuspert euch genüsslich durch den Mittwoch und grüßt mir die Jecken, falls ihr welche seht. Ich setze mir jetzt eine rote Pappnase auf und schaue Dick & Doof, solange bis ich lachen muss. Das wird ein sehr langer Tag;). Gottseidank habe ich eine große Portion Chiacchiere, die mir die Zeit versüßt. Nie den Humor verlieren!

♡ Lisbeths

Chiacchiere

 

 

Chiacchiere oder eine kleine Plauderei
 
Autor: 
Kategorie: Süßes, Kleingebäck,
Zutaten
  • Für denTeig:
  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 EL feinster Zucker
  • 2 EL weiche Butter
  • Prise Meersalz
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 2 cl Rum
  • 1- 1,5 Liter Rapsöl zum Frittieren
  • Für die Vollendung:
  • Puderzucker
Zubereitung
  1. Für den Teig:
  2. Eier und Zucker cremig aufschlagen.
  3. Die Butter hinzufügen und verrühren.
  4. Zitronenabrieb, Rum und Salz dazugeben und vermengen.
  5. Nun auf Knethaken wechseln.
  6. Das Mehl schrittweise zum Teig geben und verkneten.
  7. Final den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen geschmeidig kneten.
  8. Immer wieder etwas von dem Mehl über den Teig geben und einarbeiten.
  9. Der Teig sollte nicht mehr kleben.
  10. Mit etwas Klarsichtfolie abdecken und für ca. 20 Minuten ruhen lassen.
  11. Das Öl in einem Topf erhitzen.
  12. Den Teig sehr dünn ausrollen. [ca.2 mm]
  13. Mit einem Pizzaschneider oder Teigrädchen den Teig in ca. 7 cm lange und 2-3 cm breite Streifen schneiden.
  14. Für ca. 10 Minuten auf einem Backpapier ruhen lassen.
  15. Sobald das Öl die Hitze erreicht hat, 3-6 Teiglinge ins heiße Fett gleiten lassen.
  16. Ab und zu wenden.
  17. Sie sollten goldbraun ausgebacken werden.
  18. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
  19. In einer großen Schale mit Puderzucker werden die Chiacchiere gewälzt.
  20. Tipp:
  21. Das abgekühlte Frittierfett mit einem Trichter in die leeren Flaschen zurück füllen und für das nächste Mal verwenden.
  22. Man kann statt Rum auch einen Orangenlikör nutzen.
  23. Um die richtige Temperatur zu checken, den Stiel eines Holzlöffels ins Öl tauchen. Sobald Bläschen hochsteigen, ist das Öl heiß genug.

 

 

 

Kategorien: Backen Kleingebäck Cookies Süßes

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4 Kommentare

  1. Liebe Karin,
    Bin dieser Tage rein zufällig über eine Rezeptsuche auf „Lisbeths“ gestoßen. Was für eine wunderschöne Seite! Ich genieße das Durchblättern der Rezepte in vollen Zügen und könnte 1000 Kuchen gleichzeitig backen. Vielen Dank für den Blogg.
    Herzliche Grüße Alexandra

    • Liebe Alexandra,

      das sind doch immer die allerschönsten Komplimente, die man als Foodblogger bekommen kann. Herzlichen Dank dafür und weiterhin viel Freude auf meiner Lisbeths. Mittwochs und Sonntags kommen immer neue Rezepte und Geschichten. Ich freue mich auf dich,

      süße Grüße

      Karin

  2. Uiiiihhh die sind so lecker, ich liebe fasnachtschüechli, ich kenn das aus der Schweiz im Ganzen, sehr sehr lecker auch wenn ich selber oder hier die Region nix mit Fasching zum tun hat. Das lieb ich sehr.
    Sieht sehr sehr fein aus liebste Lisbeth, alles Liebe vom Reserl

    • Herzlichen Dank liebe Tatjana. Die schmecken ohne rote Pappnase auch ganz traumhaft;).

      Liebe Grüße in den Süden,

      Karin

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