Erdbeer-Mascarpone-Torte

Erdbeer-Mascarpone-Torte

Habt ihr schon genug von Erdbeeren? Ich kann mich ja gar nicht Sattsehen und pflücke gerade alle Felder leer;). Dieses Törtchen klappt nämlich auch außerhalb der Saison mit eingefrorenen Früchten und somit wird hier fleißig für Vorrat gesorgt. Dann kann man sich auch im tiefsten Winter dieses köstliche Erdbeereis zaubern. So so so lecker. Das kleine Törtchen bietet sich hervorragend für eine kleine Sonntags-Kaffee-Tafel oder ein Picknick an. Fünf hungrige Personen werden ganz sicher satt und zufrieden damit. Sicher auch sechs, wenn man bereit ist zu teilen;). Der Kuchenboden ist mit feinster weißer Bourbon-Vanille-Schokolade verfeinert und die könnte wenn sie wollte, den Erdbeeren mächtig Konkurrenz machen. Meine Rezepte sind aber immer ganz lieb zueinander, sie unterstreichen sich gegenseitig und harmonieren perfekt zusammen.

Erdbeer-Mascarpone-Torte

So auch die roten Erdbeeren, die weiße Schokolade und Madame Mascarpone. Klingt eigentlich eher wie ein Kerl, der Mascarpone, Corleone…..dieser Typ;). Habt ihr euch schon mal durch den Paten geguckt? Ich glaube Anfang der Siebziger ging es los. Marlon Brando, Robert de Niro und der sagenhafte Al Pacino. Müsste man sich wirklich nochmal am Stück reinziehen, diese italienische Oper;).

Erdbeer-Mascarpone-Torte

Leute, es ist Sommer. Es treibt uns in die Gärten, an die Küste und in die unzähligen Restaurants mit Tischchen auf den Straßen in lauwarmen Nächten. Wir Nordlichter müssen ja immer etwas länger auf den Barfuß-Sommer warten. Während im Süden der Holunder schon verblüht ist, fangen wir hier an ihn zu pflücken und zu verarbeiten. Wir sind halt immer etwas später dran mit Magnolie, Kirsche und Co. Die Sehnsucht in den warmen Süden zu ziehen ist groß, jedoch kann ich ohne meine Nordsee nicht. Man ist dann doch verbunden mit der rauen Welle, sowie Ebbe & Flut.

Erdbeer-Mascarpone-Torte

Immer wenn Besuch aus dem Süden kommt, wollen sie an die Nordsee. Machen wir gerne. Nur wenn man ankommt, ist dat Wasser wech. Das erklär den Leuten dann mal;). Gottseidank gibt es den Gezeiten-Kalender. Trick mit dem Watt. Tja, und bei genau so einem Ausflug hatten wir den köstlichen Erdbeerkuchen im Picknickkorb, eine schön gekühlte Flasche Limonade dabei und den schönsten Ausblick auf den Schlick;). Hat was. Küstenromatik pur. Und so ne kleine Wattwanderung sollte jeder mal mitgemacht haben. Eine Erfahrung für’s Leben.

Erdbeer-Mascarpone-Torte

Nun lasse ich euch mit eurer Nordsee-Fantasie mal alleine und schau meiner entzückenden Kuchengabel dabei zu, wie sie butterweich durch den Erdbeerkuchen streicht. Hat auch was.

Sonnigste Grüße und den schönsten Sonntag

♡ Lisbeths

Erdbeer-Mascarpone-Torte

 

Erdbeer-Mascarpone-Torte
 
Autor: 
Kategorie: backen, Torte
Zutaten
  • Für den Teig:
  • 80 g weiche Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilla-Extrakt
  • 110 g Mehl
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 100 g weiße Bourbon Vanille Schokolade/ Beispiel von Vivani
  • Etwas Milch um den Teig geschmeidig zu rühren.
  • Für die Erdbeer-Mascarpone-Creme:
  • 400 g frische Erdbeeren
  • 500 g Mascarpone
  • 70 g Puderzucker
  • 7 Blatt Gelatine
  • 2 TL Vanille-Aroma
  • 1 Päckchen geriebene Zitronenschale
  • Verstellbarer Tortenring
  • Ein paar Erdbeeren für die Deko aufbewahren.
  • Optional weiße Schokolade für die Verzierung.
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  3. Tortenring auf 20 cm Ø einstellen und auf das Backblech setzen.
  4. Butter und Zucker mit dem Handmixer cremig aufschlagen.
  5. Ei und Vanille-Extrakt hinzufügen und verrühren.
  6. Mehl hinzufügen und mit etwas Milch zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  7. Schokolade kleinhacken und unter den Teig heben.
  8. Teig in den Tortenring füllen und glatt verstreichen.
  9. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten goldbraun backen.
  10. Stäbchenprobe machen.
  11. Kuchen aus dem Ofen holen und in der Form abkühlen lassen.
  12. Mit der Rückseite eines Messers den Kuchenrand vorsichtig vom Tortenring lösen.
  13. Die Form öffnen, Backpapier abziehen und den Boden auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  14. Für die Weiße Creme:
  15. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  16. Mascarpone, Vanille-Aroma und Zitronenabrieb mit dem Handmixer cremig aufschlagen.
  17. Puderzucker unterrühren.
  18. Den Boden auf eine passende Tortenplatte oder einen Teller setzen.
  19. Tortenring um den Boden legen und festziehen.
  20. Ca. die Hälfte der Mascarpone-Creme auf den Boden verteilen und verstreichen.
  21. Die Erdbeeren putzen, vom Strunk befreien, vierteln und mit etwas Puderzucker pürieren.
  22. Die Gelatine gut ausdrücken und in einem Topf erhitzen.
  23. Die Gelatine sollte sich komplett aufgelöst haben.
  24. Zwei Esslöffel der Mascarponecreme hinzufügen und alles gut verrühren.
  25. Die Gelatine-Mischung zu den pürierten Erdbeeren geben und sehr gut verrühren.
  26. Für ca. 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  27. Die Erdbeer-Mascarpone-Creme auf die weiße Creme füllen und glatt streichen.
  28. Für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  29. Am besten jedoch über Nacht durchziehen lassen.
  30. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und für ca. 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  31. Vorsichtig den Tortenring lösen.
  32. Die Torte mit Erdbeeren und weißer Schokolade verzieren.
  33. Hierfür einige Erdbeeren putzen, in Scheiben schneiden und auf die Torte legen.
  34. Weiße Schokolade über einem Wasserbad Schmelzen und über die Torte verteilen.
  35. Bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern.
  36. Tipp: Schmeckt auch sehr köstlich mit Himbeeren oder Blaubeeren.

 

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Kategorien: Backen Kuchen Dessert Torten

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14 Kommentare

  1. Liebe Karin,
    was für eine tolle Torte!
    So wunderschön dekoriert mit den Erdbeeren und Blüten ❤
    Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche wünscht deine kleine große Franzi

    • Liebe Lieblings-Franzi,

      da freue ich mich sehr. Ich wünsche dir auch eine sonnige neue Woche,

      süße Grüße

      Karin

  2. Eine Frage… du schreibst, die Hälfte der Mascarpone kommt in die weiße Creme. Dann werden zwei Esslöffel unter die Gelatine gehoben und das Erdbeerpürree hineingerührt.
    Vor meinem geistigen Auge, das mich schon die Torte machen sieht, stehe ich jetzt ratlos vor einer Restmenge Mascarponecreme – 250 Gramm minus zwei Esslöffel. Wann und wo kommen die denn zum Zuge?

    Falls du mich da erhellen kannst, steht die Geburtstagstortenplanung für übernächste Woche 😊 Danke!

    • Liebe Katrin,

      Das habe ich wirklich etwas unglücklich erklärt. Die komplette Mascarpone Creme wird aufgeschlagen.

      Für die Weiße Creme:
      Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
      Mascarpone, Vanille-Aroma und Zitronenabrieb mit dem Handmixer cremig aufschlagen.
      Puderzucker unterrühren.

      Ca. die Hälfte der Mascarpone-Creme auf den Boden verteilen und verstreichen.

      Dann: Die Erdbeeren putzen, vom Strunk befreien, vierteln und mit etwas Puderzucker pürieren.
      Die Gelatine gut ausdrücken und in einem Topf erhitzen.
      Die Gelatine sollte sich komplett aufgelöst haben.
      Zwei Esslöffel der ‼️Restlichen Mascarpone Creme‼️ hinzufügen und alles gut verrühren.
      Die Gelatine-Mischung zu den pürierten Erdbeeren geben und ❗️Mit der restlichen Mascarpone Creme sehr gut verrühren.❗️
      Für ca. 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
      Die Erdbeer-Mascarpone-Creme auf die weiße Creme füllen und glatt streichen.

      Besser so? Sollte dies nicht zur Erhellung beitragen, komme ich jederzeit persönlich zum Törtchen backen vorbei;)

      Sonnige Wochenend Grüße

      Karin

      • Jetzt bin ich versucht, mich doof zu stellen 🙂 und das Törtchenbackangebot anzunehmen. Aber: „Mit der restlichen Mascarpone Creme sehr gut verrühren.“ – das war es, was ich vermisst hatte. Ich denke, damit komme ich klar. Ich bin gespannt – Gelatine ist ja nicht so meins und die Erdbeer-Charlotte neulich sah eher wie ein misslungenes Indianerdorf mit mannshohem Palisadenzaun drumrum aus, aber noch gebe ich ja nicht auf. Danke für deine ausführliche Antwort und… naja, Sonne… .. auf jeden Fall einen schönen Sonntag!

        • Liebe Katrin,

          leider wird die Creme nicht fest ohne Gelatine. Vielleicht reduzierst du die Menge?

          Dein Indianderdorf klingt aber sehr lustig;).

          Ein schönes Wochenende und viel Erfolg,

          Karin

          • Nun ja… die Löffelbisquits hatten in etwa die doppelte Höhe wie die Torte und deutliche Lücken zwischen jedem. War wohl die falsche Sorte, „lang und dünn“ anstatt „kurz und dick“, die gibt es ja auch. Dazu das bunte Konfetti – die wäre super als Kindergeburtstagstorte durchgegangen. Aber geschmeckt hat sie allen, die Optik hat man mir nachgesehen 🙂
            Wegen der Gelatine: Ich hatte die Packung in der Hand, habe „ohne Rind“ („…und dafür mit echtem Schwein“) gelesen, mich geekelt und zu Agartine gegriffen. Haute trotz doppelter Menge nicht so hin, wohl wegen des Zitronensaftes. Werd mich überwinden und Gelatine nehmen, die Torte sieht einfach zu gut aus (zu blöd nur, dass sie ausgerechnet schweinchenrosa ist) 🙂
            Danke, dir auch, ich bin gespannt auf die nächtsten Rezepte!

          • Herrlich liebe Katrin,

            ob das Rind wohl unecht ist in der Gelatine;) Färbe dir doch deine Creme blau oder grün ein, dann hast du diese komischen Gedanken nicht mehr;)

            Einen zauberhaften schweinefreien Sonntag,

            süße Grüße

            Karin

  3. So, liebe Karin, die Torte ist im Kühlschrank und ich bin mächtig gespannt! Der Boden ihat soooo lecker gerochen beim Backen! …allerdings ist er kaum hochgegangen, ich hoffe, das soll so. Wenn nicht, sage ich einfach allen, das soll so 😀 So dick wie bei dir ist die Mascarpone-Schicht auch nicht ausgefallen… naja, schaun wir mal. Immer vorausgesetzt, die Gelatine wird auch fest, kann es schlimmer als das Indianerdorf eh nicht werden. Ich werde berichten.

    • Liebe Katrin,

      Wenn bei dir alles genauso dick wäre wie bei mir, na dann wären wir ja Zwillinge;).

      Freue mich auf dein Törtchen und bin sehr überzeugt, dass es hübsch und lecker wird.

      Es bleibt alles in Winnetous Dorf;)

      Bis dahin,
      Süße Grüße
      Karin

  4. So. Ich muss mal kurz feierlich werden.

    Diese.Torte.war.mit.Abstand.mein.größter.Tortenerfolg.ever! Ever! Super gelungen, bot sich zum üppigen Verzieren geradezu an, jeder der vor dem Kaffeetrinken in die Küche kam, nur so „boah, sieht DIE gut aus“. Und schmeckte gigantisch und hat noch nicht mal so sehr voll gemacht, wie man das von manchen Sahne- oder auch Quarktorten kennt. Der Boden hatte mal eine ganz andere Konsistenz als der ewige, leicht trockene Biskuit, und passte sehr gut. Einstimmige 5-Sterne-Vergabe der kompletten Famillich – nach meinem Indianerdorf-Fiasko bin ich somit voll rehabilitiert. Und Gelatine und ich sind zwar noch keine dicken Freundinnen, haben aber sowas wie Waffenstillstand geschlossen (oder, um bei der Analogie zu bleiben, die Friedenspfeife geraucht, wehmütig-amüsiert über die windschiefen Palisaden des Indianerdorfes blickend). Danke für dieses super Rezept!

    • Liebe Katrin,

      nicht das es mich erfreuen würde, über die Kuchen-Schicksale anderer zu lesen……wirklich nicht.

      Aber ich musste so lachen, als ich deinen Kommentar gelesen habe. Göttlich!! Du bist jetzt ein staatlich anerkanntes Törtchen, hast den Familien „ich kann endlich backen“ TÜV bestanden und dich hochgebacken zur Gelatine Beauftragte. Das alles an einem Wochenende. Ganz großes Kino. Herzlichen Glückwunsch. Lisbeth ist stolz auf dich.

      Du solltest eine Kurzgeschichte über dein Indianerdorf Fiasko schreiben, ich bin sicher es wird gedruckt. Dann hätte ich gerne ein Exemplar.

      Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, ist dein ewig trockener Biskuit. Daran müssen wir noch arbeiten. Denn der Biskuit darf alles, nur nicht trocken sein. Das wird deine nächste Hausaufgabe.

      Ich freue mich auf deinen Bericht, amüsiere mich den heutigen Sonntag noch über deine lustige Story und bin ziemlich sicher, dass dir mein Rezept heute, mega gut gelingen und schmecken wird.

      Einen sonnigen Sonntag und ganz liebe Törtchen-Grüße

      Karin

  5. Hochgebacken! 😀
    Ja, dein heutiges Torten-Rezept… mein erster Gedanke war „wie gut, dass der Juli voller Geburtstage ist“. Und weil nächste Woche schon der nächste ansteht, habe ich meinen Einkaufszettel eben mit „Aprikosen, geh. Mandeln, V-Pudding“ angefangen. Und das mir, die bis letzte Woche keine Aprikosen mochte.
    „Ewig trockener Biskuit“ war vielleicht auch falsch ausgedrückt – „ewig gleicher Biskuit“ hätte es vielleicht besser getroffen. Bisher kannte ich nicht viel anderes, meine Torten bestanden hauptsächlich aus zwei bis drei Schichten Biskuit mit irgendeiner Füllung dazwischen und einer Art Mandala-Deko aus Sahnetupfen mit irgendwas Buntem, 12-fach im Kreis wiederholt. Nicht, dass ich bis dahin jemand beschwert hatte, die Torten waren ok. Aber „boah“ hat gestern das erste Mal wer dazu gesagt.
    Ich berichte auch über den nächsten Kuchen, versprochen! Oh, und ich heiße übriges auch Karin, hatte mich im ersten schnell hingefeuerten Kommentar vertippt und danach so gelassen, der einfachen Zuordnung halber. Wusste ja nicht, dass sich daraus eine so spannende Diskussion entwickelt 😊
    Liebe Grüße zurück und einen zuckersüßen Rest-Sonntag!
    Katrin ohne T 😀

    • Karin + Karin = Memory!

      So eine Mandala-Deko kann aber auch sehr meditativ sein und fördert den Biorhythmus ungemein. Solange wir beim Backen nicht unsere Namen tanzen, wird uns schon keiner in die Puderzucker Abteilung für Sahnetupfen einweisen;). Es erfreut mein Kuchenherz sehr, dass du so eine Freude entwickelst am Törtchen kreieren. So fing es bei mir auch an und zack hast nen Blog und schreibst drüber.

      Freue mich von dir zu lesen,

      süße Grüße aus der Bäckerwelt

      Karin