Milla’s Möhrenkuchen

Milla, eine kleine Hochleistungssportlerin ist gerade elf Jahre alt geworden. Sie turnt, dass sich die Balken biegen. Sie wird von ihren Eltern gefördert und unterstützt. Das ist auf dem Land gar nicht immer so einfach. Die Trainingsmöglichkeiten in Milla’s Heimat sind so gut wie gleich Null. Die Mami fährt sie drei-bis viermal die Woche vierzig Minuten entfernt zur Trainingsstätte und wartet dort drei Stunden, bis ihre Tochter mit dem Sport fertig ist und sie sich auf den Rückweg machen können. Da bekommt man mal eine Vorstellung davon, wie zeitintensiv es für Sportler ist, die für Wettkämpfe trainieren. Wir beschäftigen zum Beispiel eine ganz zauberhafte Mitarbeiterin, die für die Olympischen Spiele in Tokio trainiert. Sie ist eine großartige Hochspringerin und kennt schlechte Trainingsbedingungen nur zu gut. Das hat aber bald ein Ende, denn sie verlässt uns leider und geht zum studieren nach Hannover. Dort hat sie perfekte Trainingsmöglichkeiten und kann sich auf ihre Wettkämpfe super vorbereiten. Vielleicht habt ihr Lust, euch die sympathische Sportlerin beim Training anzusehen. Wir drücken Lale auf jeden Fall ganz kräftig die Daumen und wünschen ihr alles gute auf ihrem zukünftigen Weg. 

Millas Möhrenkuchen

Tja, und die zuckersüße Milla, auch so eine Sportskanone. Das spürt man sofort, sie interessiert sich für Alles und bewegt sich einfach gerne. Beim Fussball hält sie genauso drauf wie ihre älteren Brüdern, beim Strandsegeln reicht ihr eine fünf Minuten Einweisung und zack rast sie über die Fläche. Beim Turnen macht ihr eh keiner mehr was vor;). Und Milla steht auf Möhrenkuchen. Den kann sie superleicht zusammenrühren, backen und vernaschen. Diesen mega saftigen Kuchen gibt es immer zu Geburtstagen für Freunde und Familie. Keine Ahnung, aber ich glaube, ich habe drei Stück davon verputzt;). So verdammt lecker. Ich habe Milla gefragt, ob sie mir das Rezept schicken mag. Nächsten Tag hatte ich eine Whats App Nachricht mit einem Foto. Super süß waren in mehreren Farben die Zutaten aufgeschrieben, der Zettel bestimmt schon fünfzig Mal aus dem Ordner geholt, zerknittert mit kleinen Möhrenflecken und Randnotizen.

Millas Möhrenkuchen

Dieser Möhren-Schokoladenkuchen ist jetzt vielleicht nicht unbedingt eine Neuheit und viele mögen dieses Rezept schon kennen, jedoch macht Fräulein Milla’s Gespür für Möhren diesen Kuchen zu etwas ganz Besonderem;). Zumindest für mich in meinen Erinnerungen. Dieser Grund hat mir gereicht, um einen Beitrag darüber zu schreiben. Milla mag übrigens nicht so gerne im tiefen Wasser schwimmen. Sie fährt aber für ihr Leben gerne Wasserski. Tja, wie stellt sie das nun an, ohne im Wasser zu hocken. Milla ist schlau und Milla hat große Brüder;). Während der Startposition schwamm einer der Brüder immer hinter Milla und hat sie festgehalten, bis sie sich sicher fühlte. Er blieb so lange im Wasser bis Milla irgendwann vom Board fiel, um mit ihr zurück zum Boot zu schwimmen. Mittlerweile traut sie sich auch schon alleine und hat sich die Äffchennummer wieder abgewöhnt;). Auf jeden Fall weiß Milla sich zu helfen und wird ihren Weg gehen.

Millas Möhrenkuchen

Übrigens habe ich die Kuvertüre durch eine zartschmelzende, leicht-sahnige Vollmilchschokolade mit einer wunderbaren Kakaonote und einem leichten Hauch von Vanille ersetzt. Klingt wie ein Träumchen? Ist es auch;). Dieser Kuchen hält sich für einige Tage im Kühlschrank und bleibt super saftig. Die wenigen Kalorien, turnen wir jetzt mit einer kleinen Sporteinlage wieder ab und wünschen allen Hochleistungssportlern ganz viel Erfolg, perfekte Trainings-Bedingungen und jederzeit ein großes Stück von Milla’s Möhrenkuchen.

Einen schokoladigen und sonnigen Sonntag.

♡ Lisbeths

Millas Möhrenkuchen

 

Möhrenkuchen
 
Autor: 
Kategorie: Kuchen, backen,
„Rezept von Milla 11 Jahre"
Zutaten
  • Für den Teig:
  • 250 g Möhren
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier
  • 4 Esslöffel warmes Wasser
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 10 Zwieback
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Saft und Zesten einer Bio Zitrone
  • Für die Vollendung:
  • 200 g Vollmilchschokolade von Vivani *
Zubereitung
  1. Für den Teig:
  2. Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen.
  3. Eine Springform fetten und leicht mehlen.
  4. Die Möhren schälen und fein raspeln.
  5. Eier trennen.
  6. Eiweiß steif schlagen.
  7. Eigelb mit Zucker und Wasser cremig aufschlagen.
  8. Zwieback zerbröseln.
  9. Zwieback, gemahlene Mandeln und Backpulver vermengen.
  10. Unter das geschlagene Eiweiß heben.
  11. Die geraspelten Möhren, Zitronensaft und Zesten mit der Eigelbcreme verrühren.
  12. Mit der Eiweißcreme vermengen und in die Backform füllen.
  13. Für 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.
  14. Stäbchenprobe machen.
  15. Für die Vollendung:
  16. Die Schokolade über einem Wasserbad zum schmelzen bringen.
  17. Über den abgekühlten Kuchen geben und trocknen lassen.
  18. Tipp: Man kann die Mandeln auch gegen Haselnüsse tauschen.
  19. Der Kuchen hält sich mehrere Tage und bleibt saftig und frisch.

 

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Kategorien: Schokolade Backen Kuchen

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6 Kommentare

  1. der KUACHA schaut zuckaaaasüüüß aus,,,,

    hob no an feinen TOG
    bussale bis bald de BIRGIT

  2. Sehr schönes Rezept mit einer noch schöneren Geschichte! Der wird sicherlich mal aufgetischt 🙂
    Viele Grüße aus Paris

    • Lieber Julian,

      herzlichen Dank. Der Kuchen ist einfacher genial. Viel Freude damit und liebe Grüße nach Paris!!

      Karin

  3. Hallo Karin,

    vielen Dank für deinen lieb geschriebenen Text über mich 🙂 Habe mich sehr darüber gefreut und auch nicht damit gerechnet, dass ich jemals auf einem Back-Blog stehe. Ab nächster Woche geht es für mich endlich nach Hannover. Ich würde mich freuen, wenn es nächstes Jahr mit der Arbeit bei euch wieder klappt.

    Liebe Grüße

    Lale 🙂

    • Willkommen auf meiner Lisbeths liebe Lale,

      tja, so kann es gehen im Leben…..zack bist du auf einem Backblog verewigt;). Ich wünsche dir einen ganz tollen Start in deiner neuen Heimat und natürlich bist du jederzeit bei uns herzlich willkommen und wir freuen uns schon riesig auf deine Rückkehr! Ganz lieben Dank für deinen Einsatz und toi toi toi für Tokio.

      Süße Grüße aus Oldenburg,

      Karin