Zauberkuchen

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Eine Geschichte über Lisbeths wie sie auszog, um ihr Mehl selbst zu mahlen. Da kann ich allerdings schon über Erfahrungen berichten, die zwanzig Jahre zurückliegen. Denn damals habe ich für meine Tochter, das Getreide schon selbst gemahlen. Hatte die kleine Maus doch mit Allergien zu kämpfen und ich als Mutter wollte einfach wissen, was drin ist im Babybrei. Tja, so habe ich immer frisch gekocht und später dann auch das Mehl selber zubereitet für gutes Brot, Pfannkuchen und Törtchen. Allerdings war die Qualität damals nicht so fein und perfekt, wie es heute möglich ist. Was ganz sicher auch an der Qualität der Getreidemühle lag. Wie gut, dass es heute einen Mann mit Visionen gibt.

MockMill

Mühlenbauer aus Leidenschaft: Wolfgang Mock sagt über sich selbst: „Von Anfang an, seit über 30 Jahren und vielen Patenten für Getreidemühlen, suchte ich noch immer nach der ganz besonderen Getreidemühle für jedermann, jetzt habe ich die, von der ich schon lange träumte, endlich doch gebaut.“

Der Herr Mock und ich, kennen uns von einem sehr ausgiebigen und freundlichen Telefonat. Ein toller Typ der Herr Mock. Der hat genauso viel Herzblut und Leidenschaft wie ich. Nur, dass er seine Energie in die Entwicklung einer Getreidemühle gesteckt hat und ich sie in der Küche am Backofen verheize;)

Zauberkuchen

Getreide selber zu mahlen ist schon was sehr Schönes. Und nun habe ich das Glück, nach all meinen Erfahrungen von früher, diese Mühle auszuprobieren. Dass die Getreidemühle ziemlich flott ausschaut, war die erste Überraschung. Dass sie perfekt auf meine KitchenAid passt und Martha die Mühle ohne zu murren akzeptierte, die zweite. Tja, und dass sie super angenehm leise vor sich hin schnurrt, feinstes Getreide zu feinem Mehl verarbeitet und das in kürzester Zeit, war dann wohl Überraschung Nummer drei. Wie von Zauberhand lässt sich die Getreidemühle anbringen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Absolut staubfrei wird das Getreide direkt in die Rührschüssel gemahlen. Ich benötigte 115 Gramm für mein Rezept und habe genau die Menge mahlen lassen, von meinem „Mister Mockmill.”

MockMill

Da ich in direkter Nähe einen Bioladen habe, der fast alle Getreidesorten zum abwiegen vorrätig hat, kann ich nach Herzenslust einkaufen und alles frisch zubereiten. Ach übrigens, Hafer ist ja ein ziemlich hartnäckiges Getreide und selbst das schafft die Mühle ohne sich zu beschweren. Nur mal nebenbei erwähnt. Wer gerne etwas mehr über Getreide wissen möchte, der klickt sich einfach mal rüber nach Mockhausen;)

MockMill

Und weil einem das hier alles wie Zauberei vorkommt, habe ich passend dazu einen Zauberkuchen gebacken. Ne, im ernst. Mein Magic-Cake Rezept ist schon sehr lange online, allerdings sind die Fotos leicht unscharf;) Das hält meine Leser aber nicht davon ab, dieses Rezept täglich bis zu 100 x aufzurufen. Ich wollte diesem Kuchen einfach gerecht werden und ihm etwas mehr Schärfe verleihen;) In meinem Alter braucht man nämlich die Dioptrien Einstellung der Kamara. Gut, wenn man sie gefunden hat;) Dieser super einfache Kuchen ist total lecker und schmeckt mega nach Vanille. Das kann jeder. Harry Potter Ehrenwort.

Zauberkuchen

Der Kuchen war wie von Zauberhand verschwunden. Komisch. Dabei war ich mir so sicher, dass ich ihn auf der Arbeitsplatte abgestellt hatte…….jetzt ist aber Schluss mit dem Hokuspokus! Ich wünsche ich euch dann mal einen scharfen Mittwoch, jederzeit ein Stück Kuchen im Haus und ganz viel Zauberkraft.

♡ Lisbeths

MockMill

 

Zauberkuchen
 
Autor: 
Kategorie: backen, Kuchen
Zutaten
  • Für eine 20er Push Pan (auslaufsicher). Man kann aber auch eine 20 x 20 Auflaufform nutzen.
  • 4 Eier (ganz wichtig, dass sie Zimmertemperatur haben)!
  • 1 EL Wasser
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 150 g feinster Zucker
  • 125 g geschmolzene Butter
  • 115 g Mehl / wurde von mir in Bio Qualität und der MockMill selbst gemahlen.
  • 500 ml lauwarme Milch
  • Optional Puderzucker zum Bestäuben.
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Eischnee sehr steif schlagen.
  4. In einer zweiten Rührschüssel Eigelb, Zucker, Vanilla - Extrakt und Wasser weiß - cremig aufschlagen.
  5. Die flüssige Butter hinzufügen und solange rühren, bis alles gut miteinander verbunden ist.
  6. Das Mehl in drei Schritten hinzufügen und vermengen.
  7. Nun die Milch lauwarm unterrühren.
  8. Eischnee ganz vorsichtig mit einem Schneebesen in mehreren kleinen Portionen unterheben.
  9. Wölkchen sind erwünscht.
  10. Die Creme ist noch sehr flüssig.
  11. Bitte den Teig nur in eine auslaufsichere Back - oder Auflaufform geben.
  12. Für 60 Minuten backen. Jeder Ofen hat so seine eigene Temperatur und braucht seine eigene Zeit.
  13. Stäbchenprobe machen!
  14. Der Kuchen sollte eine goldbraune Kruste haben und nicht mehr zu wackelig sein wenn man mittig leichten Druck ausübt.
  15. Unbedingt in der Form für mindestens drei Stunden auskühlen lassen.
  16. Danach in den Kühlschrank stellen.
  17. Wer möchte, bestäubt mit Puderzucker.
  18. Guten Appetit.
  19. Tipp: Mit unterschiedlichen Früchten auch sehr lecker.

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Herrn Mock entstanden. Herzlichen Dank für diese schöne Zusammenarbeit.