Apfel-Marmorkuchen

Zwei Kuchen-Klassiker in einem. Tantchens köstlicher Apfel- und Omas bester Marmorkuchen geben sich in einer Form die Ehre.

Meine Tante hat Geburtstag und die steht mindestens genauso sehr auf Apfelkuchen wie ich. Das feiern wir gleich doppelt mit diesem Schätzchen. Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über sie im letzten Sommer. Sie ist immer für eine Geschichte gut. Wir waren jüngst zusammen im Kino und haben vorher nett zusammen gesessen und na was wohl, Kuchen gegessen. Während ich so am Kaffee kochen war, bat ich meine Cousine doch bitte in den Keller zu gehen und das Törtchen aus dem Kühlschrank zu holen. Sie hat zwar etwas gebraucht, aber wenn man sich so gar nicht auskennt, ist das schon in Ordnung. Der Film im Anschluss war supertoll, ich hatte darüber ja schon berichtet.

Apfel-Marmorkuchen

Den Sonntagabend haben wir dann wie fast immer, gemütlich auf der Couch verbracht.

Es ist schließlich Tatortzeit. Mich fröstelte es etwas und ich bin ins Bett unter die warme Decke. Am nächsten Morgen erzählt mir mein Mann, dass unsere Heizung ausgefallen war. Das kann schon mal passieren, wenn man vergisst Wasser nachzufüllen. Aber das war es dieses Mal nicht. Irgendwann bemerkte er, dass der Heizungsschalter nicht rot leuchtete. Tja, da hat das Cousinchen im Keller wohl versehentlich beim Suchen der Lichtschalter den falschen erwischt. Und die Moral von der Geschicht, lasse fremde Leute in deinen Keller nicht;).

Apfel-Marmorkuchen

Dieser überaus köstliche Apfel-Marmorkuchen ist bei mir im Backofen gelandet aufgrund von unzähliger Äpfel aus dem Schrebergarten einer Freundin.

Für die Inspiration diente Pinterest mit ebenso unzähligen Rezeptideen. Ein Foto hüpfte mir sofort ins Bäckerherz und auf Amelies Blog „Mix dich glücklich” gibt es direkt noch eine vegane Variante dazu. Ich habe das Rezept abgewandelt und den Rührteig, eigentlich wie immer mit Dinkelmehl und mit weniger Zucker gebacken. Schließlich möchte ich für die Vollendung doch ordentlich mit Puderzucker bestäuben;).

Apfel-Marmorkuchen

Ein kleines feines Gedicht dieser Kuchen. Für Backanfänger perfekt geeignet und auf jeder Kuchentafel ein wunderschöner Blickfang. Tantchen hat ihren Geburtstagskuchen genossen, wir haben von guten alten Zeiten geplaudert und in uralten Rezepten gestöbert. Ihr dürft euch freuen, davon berichte ich dann ein anderes Mal.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis! Dieser Kuchen könnte Spuren von Glück beinhalten und dich zum nach Backen animieren.

Einen kuscheligen Sonntag für euch.

♡ Lisbeths

Apfel-Marmorkuchen

 

 

Apfel Marmorkuchen
Autor: Karin
Zutaten
Für den Teig
  • 250 g Butter
  • 140 g Zucker
  • 2 TL Vanille-Aroma
  • 5 Eier
  • 400 g Dinkelmehl
  • 150 g Milch
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 40 g Backkakao
  • 50 g Milch
  • 4 Äpfel
  • etwas frischer Zitronensaft
Anleitungen
  1. Butter, Zucker, Vanille-Aroma cremig verrühren.

    Die Eier nacheinander hinzufügen und mit dem Handmixer verquirlen.

    Mehl und Backpulver mischen .

    Im Wechsel mit der Milch zu der Creme geben und verrühren.

    Eine 24 oder 26 er Springform mit Backpapier auslegen und die Hälfte vom Teig einfüllen.

    Den restlichen Teig mit dem Backkakao und der Milch vermengen.

    Schokoladenteig auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel marmorieren.

Die Füllung
  1. Backofen auf Umluft 160 Grad vorheizen.

    Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen, mit einem Messer fächerförmig einschneiden, mit Zotronensaft beträufeln und vorsichtig in den Teig drücken.

    Die Äpfel mit Butterflöckchen belegen.

    Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben und für ca. eine Stunde backen.

    Je nach Springform Größe und Backofen kann es durchaus 15-20 Min. länger dauern. Bitte eine Stäbchenprobe machen.

    Der Schokoladenteig sollte innen noch etwas klitschig sein.

    Wer mag, bestäubt den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker.