Feenküsse

Schon mal von einer Fee geküsst worden? Und damit meine ich nicht die Zahnfee;). Küsst euch meine süße Fee, dann seid ihr für immer verloren. Ich habe alles versucht, nicht zum wiederholten Mal hinzugreifen, wirklich alles. Man kann sich nur schützen, indem man sie verschenkt und schnell vergisst. Tut man dies nicht, futtert man sie alle alleine auf und denkt an nichts Anderes mehr, außer sie noch mal zu backen. Ich stehe ja total auf dieses klebrige marshmallow-ähnliche Zeugs. Göttlich. Ich bin überzeugt davon, dass sie noch köstlicher werden, wenn man sie einen Tag liegen lässt. Leider kann ich dies nicht bestätigen, weil ich sie ja wie beschrieben alle aufgegessen habe. Woher habe ich die Idee für diese Feenküsse?

Feenküsse

Es war so: Der Frühjahrsputz hat mich kalt erwischt und ich habe diverse Deko-Artikel zum Verkauf angeboten. Es haben sich so viele Menschen gemeldet, dass es kaum noch möglich war, alle Anfragen und Mails zu beantworten. Ich habe mir die wirklich Interessierten rausgesucht und angerufen. Tja, und da war dann die liebe Christina aus Frankfurt. Sie rief zurück und wir kamen so ins Sabbeln. Manchmal ist das ja so, dass man mit wildfremden Menschen sofort auf Sympathie-Kurs ist und sich wunderbar versteht. So eine ist Christina. Und zack waren wir nach den Deko-Sachen auch schon bei Tortenplatten und backen angelangt. Und während wir telefonierten scrollte sie sich auch schon durch meine rosa Lisbeths. Von „oh, wie lecker“, „och ist das süß“, „das sieht aber köstlich aus“, bin hin zu „das backe ich heute noch nach“, war wirklich alles dabei.

Feenküsse

Wie aus dem Nichts geschossen, fragte sie mich plötzlich: „Du sag mal, kennst du eigentlich Feenküsse?“ Bei uns im Kindergarten ist eine Mutter, die hatte sie zur Weihnachtsfeier mitgebracht und ich liebe sie! Innerhalb von ein paar Sekunden trudelte via What’s App auch schon ihr Rezept bei mir ein. Herrlich. Den köstlichen Mürbeteig habe ich direkt zusammengerührt und in den Kühlschrank gelegt. Ich musste nur noch schnell los und Toffifee kaufen. Kommt daher der Name Toffi-Fee-Küsse? Eigentlich müssten sie ja Teufelsküsschen heißen, so höllisch lecker wie die sind. Auf jeden Fall sind diese kleinen Hüftgold-Schätze schnell gebacken und mindestens genauso schnell verputzt.

Feenküsse

Ich glaube, das nächste Mal werde ich sie mit Schokoladen-Baiser backen und zwei Toffifee in die Mitte legen;). Ein kleines bisschen habe ich das Rezept verfeinert. In den Teig habe ich bestes Vanille-Aroma gegeben und auf jedes Toffifee eine mini Prise Meersalz gestreut. Für den extra Kick in die Süß-Hölle;). Wenn sie aus dem Ofen kommen ein paar Minuten warten, um sie dann lauwarm zu genießen. Das Karamell ist noch schön flüssig und verführt jede Süßschnute. Wenn die Feenküsse ausgekühlt sind, sind sie für mich genau richtig. Zäh, süß und göttlich. Oh, verträgt sich das mit Teufel und Hölle?

Feenküsse

Dieses Gebäck bringt ganz sicher jeden Gegensatz zusammen;). Ist aber auch grandios diese Mischung aus Schaumkuss, Keks und Praline. Danke dir von Herzen liebe Christina! Es war mir eine Freude mit dir Geschäfte zu machen und obendrein noch so lecker belohnt zu werden. Ich widme dir diesen Beitrag und vielleicht sieht man sich mal im realen Leben, irgendwo in einem Café wo es Feenküsse gibt;).

Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich keine Verantwortung für klitzekleine Kalorien übernehme?;). Einen zuckersüßen Mittwoch.

♡ Lisbeths (knuspert sich durch Feenhausen)

Feenküsse

 

 

Feenküsse
 
Autor: 
Kategorie: backen, Kleingebäck, Ostern
Zutaten
  • Für 18-20 Feenküsse:
  • 300 g Mehl
  • 120 g feinster Zucker
  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 2 Eigelb
  • 2 Tl Vanille-Aroma *
  • Prise Meersalz
  • Optional 2 EL Wasser
  • Für die Füllung:
  • 18-20 Toffifee
  • Meersalz
  • Für die Vollendung:
  • 4 Eiweiß
  • 2 TL frischer Zitronensaft
  • 300 g feinster Zucker
  • Spritzbeutel und Lochtülle *
Zubereitung
  1. Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten.
  2. In Klarsichtfolie einwickeln und für eine gute Stunde in den Kühlschrank legen.
  3. Den Backofen auf Ober/Unterhitze 180 Grad vorheizen.
  4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen. ca. 5cm Ø
  6. Die Teig-Kreise auf das vorbereitete Backblech legen.
  7. Auf jeden Keks mittig einen Toffifee platzieren und etwas Meersalz drüber streuen.
  8. Eiweiß mit 1 TL Zitronensaft sehr steif schlagen.
  9. Den Zucker langsam einrieseln lassen.
  10. Der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben.
  11. Eischnee in den Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.
  12. Baisermasse beginnend am Keksrand im Kreis nach oben auftragen.
  13. Man sollte die Praline nicht mehr sehen.
  14. Die Feenküsse im vorgeheizten Backofen für 15-20 Minuten backen.
  15. Aus dem Ofen holen und auf dem Blech auskühlen lassen.
  16. Tipp:
  17. Eischnee sollte sehr steif geschlagen werden.
  18. Man kann die Masse auch auf Backoblaten auftragen.
  19. Alle mit einem * gekennzeichneten Produkte sind Affiliate Links.

 

 

 

Kategorien: Backen Patisserie Kleingebäck Cookies Macarons Süßes Ostern

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4 Kommentare

  1. Diese Dinger sind mörderisch! M Ö R D E R I S C H !!!!!!!!
    Möchte nicht wissen, was die mit meinen Hüften machen – aber Hüftgold ist ja deutlich besser als Hüftsilber! :)))
    Drücke Dich
    Mariola

    • Auf jeden Fall hat man an der Hüfte an eine Pistole, nur für den Fall, dass der Mörder in Form von Feenküsschen daher kommt und dich überfallen möchte;).

      Liebste Grüße aus dem sonnigen Norden,,
      Karin

      xxx

  2. Ein Traum wie immer! Die muss ich mal probieren!

    Dickes Bussi – wann sehen wir uns endlich mal??

    Lasse dir liebe Grüße aus dem Süden hier,
    Catrin

    • Liebe Catrin,

      so schön, dass du mich besuchen kommst. Die Feenküsse solltest du unbedingt probieren. Du darfst mich auch gern im Norden besuchen kommen;).

      Küsschen Karin