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Es ist Zeit für Cookies. Immer diese Torten;) Ne, Spaß bei Seite. Ich liebe diese Jahreszeit. Überall in den Häusern ist das Licht an und man kann erkennen welcher Sender gerade geschaut wird. Da machen Spaziergänge wieder richtig Spaß. Und es ist die beste Zeit zum Kekse backen. Auch das Wetter lädt dazu ein. Schön einen heißen Pott Tee aufgesetzt und ran an den Teig. Da es für kleine Sternchen und Rentiere noch ein klitzekleines bisschen zu früh ist, musste eine andere Idee her. Es ist Apfelzeit. Und Lisbeths liebt Äpfel.

Apfelkekse

Diese kleinen feinen Kekse zergehen im Mund. Vielleicht ein kleines Taschentuch bereithalten für die Schokoladenfinger;) Mehr muss man gar nicht beachten. Einfach nur genießen. Wer nicht so gerne Kokos isst, der tauscht es einfach gegen Mandelsplitter oder Müsli aus. Erlaubt ist, was einem schmeckt. Mein kleiner Gustav von gegenüber, fragt auch fast täglich ob es einen Keks gibt. Hast du einen normalen Keks für mich heißt es dann. Mit unnormal meint er die Fondantkekse. Die mag der Gustav nicht so gerne. Er ist mehr so ein Butterkeks – Knirps. Da nimmt er gerne auch mal zwei. Und wenn ihm etwas nicht schmeckt, dann legt er die Reste in die Hände seiner Mutter und butschert weiter, als ob nix gewesen wäre.

Apfelkekse

Gustav ist ein absolutes Bullerbü Kind. Der verbringt die meiste Zeit im Garten. Gustav will draußen sein und am liebsten hat er es, wenn es regnet und sich große Pfützen auf der Straße bilden. Da hüpft er mit Poposchwung von der 15cm hohen Bordsteinkante mit einer riesen Freude mitten rein, ins kühle Nass. Das liebt er! Und die Ausdauer kennt keine Grenzen. Stundenlang könnte er ins Wasser treten und kichern. Für mich ist das besser als Kino. Und wie aufgeregt er immer angelaufen kommt, ob ich schon wüsste, dass er auf einen Apfelbaum klettern kann. Dann muss man ganz schnell mit ihm in den Garten flitzen und gucken. Tja, da steht dann eine kleine Leiter unter dem Apfelbaum und er klettert in zwei kleinen Schritten drauf. Er schnappt sich einen Ast, hängt sich dran wie ein kleiner Klammeraffe und springt ins Leere. Völlig mutig aber nicht leichtsinnig. Und wie er sich dann freut!! Unbezahlbar. Wenn man ihm eine noch größere Freude machen möchte, tut man nach dem ersten Sprung so, als wenn man es nicht richtig gesehen hätte. Ui, da ist er aber wieder flott auf der Leiter und alles auf Anfang. Knuffig. Ist schon ein Schatz der kleene Racker mit den normalen Keksen.

Apfelkekse

So, jetzt muss Gustav ins Bett und von tollkühnen Apfelbaum – Klettererlebnissen träumen. Vielleicht träumt er ja auch von diesen köstlichen Keksen. Sind sie doch knusprig gebacken, mit etwas Apfel bedeckt, mit Salzkaramell bestrichen, in gerösteten Kokosflocken getunkt und mit weltbester Zartbitterschokolade überzogen. Davon kann man doch nur träumen oder? Die sind wirklich sehr einfach zu machen, bringen Kinder sowie Erwachsene zum Strahlen, schmecken sehr sehr lecker, sehen hübsch aus und gut verpackt halten sie sich auch sehr lange. Wenn da nicht der Gustav wäre, der mit seiner Trillerpfeife durch meinen Postkasten trällert und beim Öffnen der Tür fragt:„ Na, habe ich dich rausgepfeift?”

In diesem Sinne, eine schöne Herbstzeit und liebe Grüße vom Gustav (Teilzeitpirat, Gelegenheitsfeuerwehrmann, Möchtegernzauberer, staatlich geprüfter Apfelbaumkletterer;)

♡ Lisbeths

Apfelkekse

 

Apfelkekse
 
Autor: 
Kategorie: Backen, Cookies, Süßes, Kleingebäck
Für ca. 26 Cookies:
Zutaten
  • Für den Teig:
  • 225 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 240 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • ½ Tl Salz
  • 2 EL Joghurt
  • 1 Tl Vanille-Extrakt
  • Für die Füllung:
  • 150 g Kokosraspel
  • Einen Apfel fein raspeln. (optional)
  • 50 g Salzkaramell
  • 100 g Zartbitterschokolade z.B. von Vivani
Zubereitung
  1. Den Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen.
  2. Ein Backblech und Gitter mit Backpapier auslegen.
  3. Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen.
  4. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermengen und in mindestens drei Schritten unter die Buttermasse geben.
  5. Klappt super in einer Küchenmaschine aber auch mit dem Handmixer.
  6. Joghurt und Vanille Extrakt hinzufügen und weiterrühren.
  7. Den Teig platt drücken und in Klarsichtfolie gewickelt für ca.15 Minuten in den Froster legen.
  8. Die Kokosraspel ohne Fett in einer Pfanne anrösten.
  9. Vorsicht: Kokos verbrennt sehr schnell.
  10. Die fertigen Kokosflocken und Apfelraspel auf je einen tiefen Teller geben.
  11. Den Teig aus dem Froster holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen.
  12. Der Teig ist anfangs etwas zäh, lässt sich aber mit etwas Zugabe von Mehl sehr gut bändigen.
  13. Je nach Motivwunsch einen Ausstecher auswählen.
  14. Ich hatte Lust auf Äpfel;)
  15. Die Teiglinge auf das verbreitete Backblech/Gitter legen und für ca. 12-15 Minuten backen.
  16. Sie sollten goldbraun aussehen.
  17. Die Kekse auskühlen lassen.
  18. Das Salzkaramell sollte zähflüssig sein. Kommt es aus dem Kühlschrank, etwas davon abnehmen und kurz in der Mikrowelle erwärmen.
  19. Etwas von den Apfelraspeln(optional) auf einen Keks geben und mit dem Karamell bestreichen und sofort in die Kokosflocken tunken.
  20. Auf ein Backpapier legen und trocken lassen.
  21. Für die Vollendung:
  22. Nun die Schokolade über einem Wasserbad erwärmen.
  23. Die Kekse mit der Unterseite in die Schokolade tauchen und mit der Kokosseite auf ein Backpapier legen.
  24. Gut trocknen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  25. Tipp: Als Alternative für das Salzkaramell einfach weich Karamellbonbons kaufen und eine einem Topf mit etwas Sahne aufkochen und schmelzen lassen. Meersalz hinzufügen und fertig;)
  26. Man kann die Kokosraspel wunderbar mit Mandelsplitter oder Müsli ersetzen.
  27. In einer Keksdose halten sich die Apfelkekse für mindesten zwei Wochen.

 

„Wunderhübsches Geschirr von Casa di Falcone!”