Brioche_8286

Meine große Liebe „Brioche”♡ könnte ich ja frühstücken, zum Mittag genießen und zum Abendbrot als Stullenersatz direkt nochmal. Da sage ich nicht nein. Dieser Duft ist einfach unbezahlbar. So göttlich fluffig und so aromatisch fein. Ein paar Aromen wie Vanille, oder was auch immer man gerne isst, verleihen dieser Sünde das gewisse Etwas und lädt ein zum Träumen.

Brioche

Ein kleiner Geheimtipp ist sicherlich gebräunte Butter. Brioche abschneiden und in das Butterglück tunken. Das werdet ihr lieben. Für die ganz Süßen unter euch, kann man auch kleine Schokoladentropfen mit unter den Teig geben. Brioche ohne Grenzen. Ich liebe ja ein wachsweiches Ei dazu und etwas Meersalz. Ewig könnte ich jetzt weitermachen und kleine Dip’s und Tricks verraten. Nö, da probiert mal schön selber aus und lasst es euch so richtig schmecken;)
Woher kommt eigentlich das köstliche Gebäck? Als wahrscheinlicher Ursprungsort gilt die Normandie, die seit dem Mittelalter bekannt für die Qualität ihrer Butter war, einer wesentlichen Zutat von Brioche. Brioches sind aber erst seit dem 17. Jahrhundert in Paris nachgewiesen. Das älteste erhaltene Rezept erschien 1742. Nach einer weit verbreiteten Anekdote soll die französische Prinzessin Marie Antoinette, nachdem ihr berichtet wurde, die Armen der Bevölkerung hätten kein Brot zu essen, geantwortet haben: „Wenn sie kein Brot mehr haben, sollen sie doch Brioches essen!“

Na die gute Dame hatte ja einen ganzen Sack voll mit höflichen Ratschlägen;)

Brioche

Es gibt in Frankreich auch gefüllte Brioches. Bekannt ist außerdem neben anderen regionalen Varianten die Brioche Vendéenne, die mit Rum, Brandy oder Orangenblüten aromatisiert wird. Die könnte mir auch sehr gefallen;) Allerdings war dies ein spezielles Rezept zu Ostern. Das ist ja bald, und wird direkt ausprobiert. So ein kleines beschwipstes Osterfrühstück kann ja nur der guten Laune dienlich sein. In diesem Sinne, schlemmt euch durch’s Leben.

♡ Lisbeths

Brioche

 

Brioche
 
Autor: 
Kategorie: backen, süßes
Zutaten
  • Zutaten
  • 250g Mehl
  • 250g Mehl Typ 550
  • 10 g frische Hefe
  • 1 Tl flüssiger Honig
  • 2 Tl Vanilla Extrakt
  • 1 Ei
  • 80 g gewürfelte Butterstückchen
  • 150 g Wasser
  • 120 ml Milch
  • 80 g Zucker
Zubereitung
  1. Wasser, Honig und zerbröselte Hefe in eine große Rührschüssel geben.
  2. Die Mehlsorten mischen.
  3. Die Hälfte der Milch kurz erwärmen und zusammen mit 150 g vom gemischten Mehl in die Schüssel geben.
  4. Alles gut mit einem Holzlöffel verrühren und abgedeckt für ca. 50 Minuten ruhen lassen.
  5. Zucker, restliches Mehl und die restliche Milch im Wechsel zum Teig geben und verkneten.
  6. Zwischendurch das Ei hinzufügen und verkneten.
  7. Zum Schluss die Butterstückchen auf den Teig geben und untermischen.
  8. Mit Klarsichtfolie abdecken und an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen.
  9. Aus dem Teig gleich große Kugeln formen und in eine passende gefettete Form geben.
  10. Für weitere 20 Minuten ruhen lassen.
  11. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  12. Die Teilkugeln mit etwas Milch bepinseln und für ca. 30 Minuten je nach Ofen kann das auch etwas länger dauern, goldbraun backen.
  13. Stäbchenprobe machen.
  14. In der Form abkühlen lassen.
  15. Tipp:
  16. Mit gebräunter Butter beträufeln und genießen. Hierfür gute Butter schmelzen und auf kleiner Hitze köcheln lassen bis sie leicht gebräunt ist.