Mozartkugeln

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Ja ja der Mozart und seine Kugeln. Die Mozartkugel wurde 1890 von dem Salzburger Konditor Paul Fürst kreiert und nach dem fast 100 Jahre zuvor verstorbenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart benannt. Der ursprüngliche Name war Mozart-Bonbon. Die nach dem Originalrezept von Hand zubereiteten Original Salzburger Mozartkugeln werden bis heute von der Konditorei Fürst hergestellt und nur in deren Geschäften verkauft. Weil ich aber nicht jedes Mal nach Salzburg laufen kann, wenn mir mal nach ner Mozartkugel ist, habe ich sie flott selber gemacht. Wenn man den Dreh raus hat, ist es ganz leicht. Die einzige Herausforderung war, dass sie vegan sein sollten. Mehrere Leser vom Vivani Blog haben den Wunsch geäußert, sie hätten gerne vegane Mozartkugeln. Kein Problem, sollen sie haben. Ich durfte mir vegane Schokolade aussuchen und habe losgelegt.

Mozartkugeln

Nun hat der kleene Wolfgang Pech, denn ich nenne sie jetzt einfach um in Oldenburger „Lisbeths-Kugeln”, konnte ich doch nicht widerstehen und habe sie in meinen Lieblingsfarben verziert. Rosa Rosenzucker, gezuckerte Fliederblüten, Lavendelzucker, kleine Röschen und Hibiskusblüten. Wenn man mag, darf alles mitgegessen werden. Das göttlichste Nougat hat mir Davert zur Verfügung gestellt. Es ist so noch nicht im Handel, aber ich habe schon ordentlich gebettelt, dass dieses hammer Zeug ins Programm aufgenommen wird. Das habe ich mir scheibenweise abgeschnitten und auf der Zunge zergehen lassen. Göttlich.

Mozartkugeln

Die Pralinen sind ein kleines Träumchen. Alle die probieren durften, schleichen neuerdings immer um mein Haus herum. Ich habe da so einen Schokoladenfreund, der immer mal wieder kleine Wünsche äußert, die ich ihm zaubern soll. Tja, dieses Mal waren es vegane Mozartkugeln und ich habe mein bestes gegeben. Und ich habe sie ihm geschickt. Gut verpackt ist das Päckchen unbeschadet bei ihm angekommen. Auch er schleicht jetzt immer um’s Haus und hat sich schon Grundstücke in meiner Stadt angesehen;) Es ist so herrlich. Man denkt immer, die Frauen stehen so auf Schokolade. Nix da, die Männer sind es ebenso. Wenn man es geschickt anstellt, bekommt man alles was man möchte. Mit Speck fängt man Mäuse;)

Mozartkugeln

Vielleicht konnte ich euch ja mit dieser Leckerei eine kleine Weihnachts-Idee schmackhaft machen. Hübsch verpackt sind sie ein tolles Geschenk und machen Muddi, Omi und Freunde froh. Und mich sowieso;) Marzipan, Rosenwasser, Nougat, Pistazien, Vivani-Schokolade und Puderzucker. Mehr benötigt man nicht. Etwas Geduld, etwas Zeit und einen guten Appetit.

Mozartkugeln

So, ich verabschiede mich jetzt mit meinem Lieblingsfoto und werde mir mit Wolfgang noch die eine oder andere Kugel geben. Genießt das süße Leben und habt einen wunderbaren Sonntag. Im besten Fall mit einer Schale Lisbeths-Kugeln auf dem Tisch, ein gutes Buch, ein schöner Film, ein Gläschen Champagner und euren Lieblingsmenschen an der Seite.

♡ Lisbeths

w-a-mozart

Foto Credit: allposters.com

 

Vegane Mozartkugeln
 
Autor: 
Kategorie: Patisserie, Süßes, vegan
Zutaten
  • Für 30 - 50 Kugeln je nach Größe
  • 400 g Rohmarzipan
  • 2-4 EL Rosenwasser ( aus der Apotheke)
  • 70-100 g Nougat (Rest einfach verputzen;)
  • 50-70 g Pistazien
  • 50-100 g Puderzucker
  • 200 g Vegane Vivani Schokolade
  • Pralinenförmchen
Zubereitung
  1. Nougat und Marzipan sollten gut gekühlt sein. Nougat schmilzt super schnell. Also richtig kalt muss es sein. Das ist die halbe Miete;)
  2. Pistazien entweder schälen und die Haut abtrennen oder fertig gehackte kaufen.
  3. Die Pistazien in einem Blender fein mahlen.
  4. Aus dem Nougat soviel man möchte und sehr kleine Kugeln formen und auf ein Brett legen.
  5. Sofort in den Kühlschrank stellen.
  6. Marzipan, Rosenwasser, Pistazien in einer Rührschüssel vermengen.
  7. Das klappt am besten mit den Händen.
  8. Nur soviel Puderzucker hinzufügen, bis es eine feste Masse ist.
  9. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  10. Wenn die Marzipanmasse schön kalt ist, lässt sie sich wunderbar zu Rollen formen.
  11. Auch das geht am besten zwischen den Händen.
  12. Nur die Rollen die man benötigt draußen lassen, alle anderen zurück in den Kühlschrank legen.
  13. Jetzt schneidet man mit einem Messer ca. ½ - 2 cm dicke Stücke von der Rolle ab.
  14. Man drückt mit dem Finger eine kleine Mulde in das Marzipan und legt eine kleine Nougatkugel in die Mitte.
  15. Die Nougatkugel mit dem Marzipan umschließen und in der Handfläche zu einer Kugel formen.
  16. Die fertige Kugel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett oder einen Teller legen.
  17. Sobald die ersten Kugeln fertig sind zurück in den Kühlschrank stellen.
  18. Das wiederholt man bis alles aufgebraucht ist.
  19. Nun wird die Schokolade über einem Wasserbad vorsichtig geschmolzen.
  20. Die Schokolade darf nicht zu heiß werden!
  21. Immer wieder mit einem Löffel umrühren, bis sie flüssig ist.
  22. Vom Topf nehmen und jede einzelne Marzipankugel in die Schokolade geben.
  23. Vorsichtig mit einer Gabel aus der Schokolade heben und die Gabel am Rand mehrfach abklopfen.
  24. Die Mozartkugel auf das Backpapier legen.
  25. Wenn die ersten Kugeln fertig und gut angetrocknet sind in den Kühlschrank stellen.
  26. Nach ca. 2 Stunden kann man sie dann wunderbar zwischen Backpapier in Vorratsdosen schichten.
  27. Wer mag, verziert sie mit Rosenzucker oder kleinen essbaren Blüten.
  28. Tipp: Die Mozartkugeln schmecken auch super mit Zartbitter oder weißer Schokolade.
  29. Wer möchte, gibt statt Rosenwasser Amarettolikör in die Marzipanmasse.

„Dieser schokoladige Beitrag ist in Kooperation mit Vivani entstanden. Herzlichen Dank für diese überaus lustige und wunderschöne Zusammenarbeit!”