Apfel-Rosinen-Blechkuchen

Apfel-Rosinen-Blechkuchen

Apfelkuchen ist einer meiner Lieblinge. Dieser Klassiker ist so wandel- und dankbar für jede Zutat die man dem Teig zuführt, dass jedes Mal eine neue Variante und köstliche Überraschung entsteht. Ich weiß, dass ganz viele Menschen keine Rosinen mögen. Ich bin auch kein Freund davon. Allerdings liebe ich sie vorgekocht, warm im Essen und in diversen Apfelküchlein sehr. Wer sie so gar nicht mag, der lässt sie einfach weg. In dieses Rezept gehören sie für mich einfach dazu. Weil mein Lieblingsehemann total auf Rosinen abfährt. Du kannst alle Nüsse aus einer Tüte Studentenfutter mopsen, er freut sich über die übrig gebliebenen Rosinen;). Und deswegen bekommt er auch diesen leckeren Kuchen.

Die Äpfel werden gemeinsam mit den dicken honigfarbenen Trauben, Zucker und Zimt aufgekocht. Sie gehen dann so richtig schön auf und saugen sich voll mit dem köstlichen Sud. Etwas von dem Kompott sollte man sich aufbewahren oder gleich etwas mehr einkochen, denn zum Frühstück ist es ein göttliches Topping auf dem Müsli und Jogurt. Ich habe diesen Apfelkuchen gleich doppelt gebacken. Also, zuerst die eine Hälfte vom Teig vorgebacken, dann das Apfelkompott auf den Teig gegeben und mit dem restlichen Kuchenteig aufgefüllt. Apfelkuchen Doppel Whopper.

Apfel-Rosinen-Blechkuchen

Mit vier dicken Kuchenstücken bin ich dann zu Freunden gefahren. Eins für Mama, eins für Papa, eins für’s Kind und eins für mich. Das hat aber dann leider so nicht geklappt. Der Sohnemann sollte eigentlich seine Hausaufgaben machen, lauschte aber lieber den interessanten Damen beim Kaffeeklatsch. Ich bat ihn, doch mal ein Stück vom Kuchen zu probieren. Nach einem Bissen, rollte er schon verliebt die Augen und verputzte es so flott, dass man meinen könnte, er bekäme zu Hause nix zu essen;). Ich fand das so süß und schenkte ihm mein Stück auch noch. Er wollte aber irgendwie immer noch nicht die Küche verlassen. Er war zwar sehr unkonzentriert, aber mit festem Blick auf das letzte Stück von seinem Vater fixiert. Nach keine Ahnung, 17 Minuten, hypnotischem Apfelkuchen anstarren, erklärte die Mutter das letzte Stück zu Freiwild mit den Worten: „Schnapp dir den Kuchen, dein Vater weiß eh nicht, dass Karin Kuchen mitgebracht hat!“

Apfel-Rosinen-Blechkuchen

So wurde der Vater kurzerhand um einen leckeren Apfelkuchen betrogen, ich war glücklich über soviel Lob und darüber einen jungen heranwachsenden mal satt bekommen zu haben;). Der Knaller bei diesem Kuchen ist nicht nur das Kompott und der doppelte Boden, es ist die Glasur. Dieser zitronige Geschmack harmoniert so fantastisch mit den süßen Äpfeln und dem fluffigen Teig, dass man in Versuchung gerät, zuerst das Topping weg zu naschen. Wie mögt ihr euren Apfelkuchen am Liebsten? Ihr habt doch ganz sicher auch euren Liebling.

Es bleibt spannend. Mit diesem flotten Kuchenglück wünsche ich euch einen zuckersüßen Sonntag.

♡ Lisbeths

Apfel-Rosinen-Blechkuchen

 

Apfel-Rosinen-Blechkuchen
 
Autor: 
Kategorie: backen, Kuchen
Zutaten
  • Für die Füllung:
  • 1,5 Kilo Äpfel
  • 80 g feinster Zucker
  • 2 Tl Zimt
  • 1 El Vanille-Aroma
  • 150 g dicke gelbe Rosinen
  • Für den Teig:
  • 4 Eier
  • 80 g feinster Zucker
  • 80 g Rohrzucker
  • 175 g Rapsöl
  • 175 g Milch
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Für die Vollendung:
  • 200 g Puderzucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • Optional: Backrahmen
Zubereitung
  1. Für die Füllung:
  2. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  3. In einem großen Topf den Zucker leicht karamellisieren lassen.
  4. Die Äpfel dazugeben und umrühren.
  5. Rosinen, Zimt und Vanille-Aroma hinzufügen und vermengen.
  6. Für ca. 15-20 Minuten köcheln lassen,
  7. Leicht abkühlen lassen.
  8. Die Flüssigkeit zieht sich fast vollständig in die Äpfel zurück.
  9. Für den Teig:
  10. Den Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen.
  11. Ein tiefes Backblech fetten und bemehlen.
  12. Oder man nutzt einen Backrahmen,
  13. Ich habe ca. die Hälfte eines Backblechs genutzt.
  14. Für die ganze Fläche, wird der Kuchen nicht so hoch.
  15. Mehl und Backpulver vermengen.
  16. Die Eier mit dem Zucker für mindestens 3 Minuten cremig aufschlagen.
  17. Das Rapsöl hinzufügen und verrühren.
  18. Im Wechsel Mehl und Milch unter die Creme rühren.
  19. Etwa die Hälfte vom Teig auf das Blech oder rin den Backrahmen füllen.
  20. Für 10 Minuten backen.
  21. Nun kommt die Apfelfüllung auf den Teig.
  22. Den restlichen Kuchenteig auf die Äpfel geben und verteilen.
  23. Für weitere 30-40 Minuten backen.
  24. Je nach Ofen kann die Backzeit variieren.
  25. Für die Vollendung:
  26. Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und auf den noch lauwarmen Kuchen gießen.
  27. Tipp: Der Apfelkuchen schmeckt lauwarm mit einem Klecks frischer Schlagsahne göttlich.
  28. Wer die Glasur nicht ganz so dick mag, der reduziert einfach die Puderzucker und Zitronensaftmenge.

 

 

 

Kategorien: Backen Kuchen

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5 Kommentare

  1. Oh ja herrlich! Apfelkuchen, Apfelstrudel, Apple Pie und wie sie alle heißen! Frisch aus dem Ofen der Himmel auf Erden! Und dein Kunstwerk sieht soooo lecker aus! 😀 Ich liebe ja dicken Zuckerguss und in Kombi mit Äpfeln ist es für mich Soul Foud hoch drei! 🙂 Da ist mir das drumherum fast egal! 😉 Mir reicht schon Apfelkompott mit Zuckerguss – die voll Dröhnung also! 😀 Aber auch bei einem schlichten Rührkuchen mit Äpfeln drin kann ich nicht nein sagen! 😉
    Liebe Grüße
    Steffi

    • Liebe Steffi,

      du bist eine wahre Apfel-Freundin. Ich steh ja auch voll drauf. Nix geht über so einen ehrlichen Kuchen. Hat Oma schon gesagt;) Einen schönen Sonntagabend und süße Grüße
      Karin

  2. Dieser Post ist mal wieder der Grund dafür, warum ich eine Blogpause brauche!!!!! Die wunderschönen Bilder, der Text, das Rezept … all das führt dazu, dass ich meiner dringend benötigten Diät untreu werde!!!! Hör auf damit!!! Sofort!!!! Ab sofort möchte ich für die nächsten drei Monate hier nur noch Salate sehen!!!!!!!!!!!!
    xoxo
    Mariola