Pasteis de Nata

Pasteis de Nata oder göttliche Puddingtörtchen.

So kann man diese unfassbare Leckerei aus Portugal ruhig nennen. Was macht es Spaß, wenn alles flott auf dem Tisch steht und nur darauf wartet, verputzt zu werden. So liebe ich das.

„Pasteis de Nata“ gibt es in Lissabon zwar an jeder Ecke, aber wohl nirgendwo sollen die handtellergroßen Puddingteilchen besser als in der Konditorei von Belém schmecken. Dann müssen wir da wohl mal alle hin. Und wenn Zucker, Butter und Eier Indikatoren sind für Glück, dann liegt das Paradies wohl in Portugal oder in Oldenburg bei Lisbeths;).

Pasteis de Nata

Lauwarm schmecken sie übrigens am allerbesten. Kalt und auch noch am nächsten Tag sind sie der perfekte Begleiter zum Café au Lait. Das können mindestens fünf Genussmenschen bezeugen. Die leichte Karamellnote oder der erste Biss in die Vanillepudding-Füllung überzeugt dann auch den allerletzten Skeptiker. Dat is schon ein ziemlich köstliches Gebäck dieses Pasteis de Nata. Da haben die Portugiesen sich was Feines einfallen lassen. Das Rezept ist allerdings so geheim, dass der Teig nur hinter verschlossenen Türen zubereitet wird. Irgendeiner muss ja geplaudert haben, sonst gäbe es das Rezept ja nicht;). Ich denke meine Teilchen aus dem Norden kommen schon nah ran an das Original;).

Pasteis de Nata

Probiert euch durch dieses Sonntags-Glück und macht eure Familie froh. Pasteis de Nata ist für jeden ein Geschmackserlebnis und vielleicht sollte man gleich zwei Portionen zubereiten. Man weiß ja nie, wer noch so vor der Tür stehen wird. Einen traumhaften Sommertag wünsche ich euch und ganz viel Freude beim Nachbacken. Für das Original müsst ihr allerdings nach Lissabon reisen. Aber das steht ja eh auf unserem Reisezettel, oder?

Sonnige Grüße.

♡ Lisbeths

Pasteis de Nata

 

Pasteis de Nata
Autor: Karin
Zutaten
Für die Füllung
  • 500 ml Milch
  • 2 TL Vanille-Aroma oder Paste
  • 6 Eigelb
  • 90 g Zucker
  • 15 g Dinkelmehl
  • 20 g Maisstärke
  • 2 Rollen Blätterteig aus der Kühlteheke
  • 1 Stich Butter
  • etwas Mehl oder Backtrennspray
Für die Vollendung
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 TL Zimt
Anleitungen
Für die Füllung
  1. Die Milch zusammen mit der Vanille-Paste in einem Topf zum kochen bringen.

    Eigelb und Zucker mit dem Handmixer cremig weiß aufschlagen.

    Mehl und Maisstärke mischen und über die Creme sieben.

    Etwas von der kochenden Vanille-Milch zu der Eicreme geben und gut verrühren.

    Jetzt die Eicreme langsam in die kochende Milch fließen lassen und ständig rühren.

    Den Topf von der Herdplatte ziehen und so lange weiter rühren, bis sich alles zu einem Pudding verbunden hat.

    Vanillepudding in eine Schale umfüllen, mit Klarsichtfolie abdecken und abkühlen lassen.

Für die Pastei de Nata
  1. Den Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen.

    Eine 12 er Muffinform buttern, mehlen oder mit Backtrennspray einsprühen.

    Blätterteig ausrollen und mit einem runden Ausstecher ca. 10 cm Ø 12 Kreise ausstechen.

    Die Kreis in die Mulden der Form legen und leicht andrücken.

    Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

    Ich backe die ungefüllten Teiglinge für ca. 5 Minuten vor.

    Dann fülle ich den Pudding ein und backe sie für ca. 20-25 Minuten weiter.

    Die Pasteis de Nata vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für die Vollendung
  1. Puderzucker und Zimt mischen und über das abgekühlte Gebäck sieben.

    Man kann den Zucker noch kurz abflambieren.


Tipps & Zubehör
  1. Wer mag, gibt die Zimtmischung direkt auf das noch heiße Gebäck und schiebt sie für 2 Minuten zurück in der Ofen.

    Man kann statt Milch auch Sahne verwenden.

    Wenn man die Füllung sofort mit Klarsichtfolie abdeckt, entsteht keine Haut.

    Das Original obwohl geheim, wird ganz sicher mit frischer Vanille zubereitet.


    Muffinblech *

    Vanille-Aroma oder Paste *

    Ausstecher *

    Flambiergerät *


    Das Eiweiß ist übrigens im Beitrag für nächsten Sonntag gelandet:)


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