Salzburger Nockerln mit Schokoladen Feigen & Salzkaramell

Nockerln sind eine typische Salzburger Süßspeise. Sie werden auch Nocken oder Nüdei genannt;). Eigentlich soll die Eischneecreme drei Berge darstellen, das hat jetzt im platten Norden nicht geklappt, allerdings nur, weil meine Form zu klein war. Sollen wir sie umbenennen in norddeutsche Wellen? Schnurzpiepegal. Es schmeckt göttlich. Wer auf süß steht, wird sich verlieben. Das Original wird zusätzlich noch mit Milch und Vanillezucker zubereitet. Im Norden flippen wir etwas aus und schieben die fluffige Masse auf köstlichem Salzkaramell in den heißen Ofen. Das verzeihen die Österreicher hoffentlich und probieren es vielleicht ja auch mal aus;). weiterlesen »

Französisches Landbrot mit gesalzener Butter aus der Cocotte

Französisches Landbrot mit gesalzener Butter aus der Cocotte

Butter. Keiner spricht dieses Wort so wundervoll aus wie Meryl Streep in dem Film Julie & Julia. Ich liebe diesen Klassiker. Eigentlich liebe ich nur Meryl Streep in dieser zauberhaften Rolle und den Hochgenuss der französischen Küche. Und ich liebe Frankreich, ganz besonders die Bretagne. Da kommt man an guter Butter nicht vorbei. Ob nun ein Hummer auf dem offenen Feuer in Butter ersäuft, die Seezunge in Butter geschwenkt wird, bis sie goldbraun und knusprig auf dem Teller landet oder die göttlichen Kuchen, Tartes und Crossiants einem die Finger buttrig verkleben, die Bretagne und Butter gehören einfach zusammen. Und die Franzosen haben es drauf, diese noch per Hand aus besten Zutaten herzustellen. Da wird einem vielleicht manchmal etwas schwindelig wenn man für 125 g frische Butter an die sieben Euro zahlen soll, aber ich schwöre, jedes Gramm ist es wert. Es ist purer Genuss. Und wer keine Butter mag, der sollte mal eine französische Butter aus dem Holzfass probieren. Zum Bespiel die von Jean-Yves Bordier. Er erzählt ganz fantastisch über die Herstellung seiner frischen Butter. weiterlesen »

Orangen Konfetti Gugl

Orangen Konfetti Gug

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Super fruchtig und knusprig sind diese köstlichen kleinen Gugl. Ein tolles Rezept für jeden Tag und jeden Anlass. Die werden euch aus den Händen gerissen, so lecker sind die;). Früh am Morgen habe ich sie gebacken und das Haus verwandelte sich in eine duftende Bäckerei. Da stehen die Kinder aber ratzfatz freiwillig auf;). So ein kleiner Guglhupf in der Pausenbox macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Der musste jetzt sein;). weiterlesen »

Milla’s Möhrenkuchen

Milla, eine kleine Hochleistungssportlerin ist gerade elf Jahre alt geworden. Sie turnt, dass sich die Balken biegen. Sie wird von ihren Eltern gefördert und unterstützt. Das ist auf dem Land gar nicht immer so einfach. Die Trainingsmöglichkeiten in Milla’s Heimat sind so gut wie gleich Null. Die Mami fährt sie drei-bis viermal die Woche vierzig Minuten entfernt zur Trainingsstätte und wartet dort drei Stunden, bis ihre Tochter mit dem Sport fertig ist und sie sich auf den Rückweg machen können. Da bekommt man mal eine Vorstellung davon, wie zeitintensiv es für Sportler ist, die für Wettkämpfe trainieren. Wir beschäftigen zum Beispiel eine ganz zauberhafte Mitarbeiterin, die für die Olympischen Spiele in Tokio trainiert. Sie ist eine großartige Hochspringerin und kennt schlechte Trainingsbedingungen nur zu gut. Das hat aber bald ein Ende, denn sie verlässt uns leider und geht zum studieren nach Hannover. Dort hat sie perfekte Trainingsmöglichkeiten und kann sich auf ihre Wettkämpfe super vorbereiten. Vielleicht habt ihr Lust, euch die sympathische Sportlerin beim Training anzusehen. Wir drücken Lale auf jeden Fall ganz kräftig die Daumen und wünschen ihr alles gute auf ihrem zukünftigen Weg.  weiterlesen »

Pfirsich Käsekuchen [Gastbeitrag Cooking Catrin]

Meine lieben Leser. Heute darf ich mal Gast sein. Da freue ich mich besonders und ihr habt die Möglichkeit, eine ganz fleißige und liebe Kollegin zu besuchen. Sie ist ein Wirbelwind im Dirndl, eine wunderhübsche Partymaus, liebenswerte Köchin, Bäckerin, Freundin, Bloggerin, Kärntnerin, Ehefrau, Mami und Autorin. Sie verwöhnt euch täglich mit neuen Rezepten und wunderschönen Bildern. Ihr könnt sie sogar besuchen und einen Workshop bei ihr buchen. Sie ist so freundlich, talentiert und amüsant, ihr werdet die junge Dame lieben. Sie ist gerade dreißig geworden und feiert dieses Ereignis mit 30 Bloggern, die als Geschenk einen Gastbeitrag mitbringen. Die Rezepte sollten schon aus der jeweiligen Region sein. Tja, und nun komm ich aus dem Norden und überlege, was denn typisch für meine Stadt ist? Hättet ihr Lust auf ein Oldenburger Grünkohl-Törtchen, oder köstliche Kochwurst-Cupcakes? Eher nicht, oder?;). weiterlesen »

Windbeutel Torte mit Kirschgrütze

Ein Windbeutel Törtchen, bei dem man die Windbeutel nicht sieht, ist gleich ein unsichtbares Windbeutel Törtchen;). Haben sie sich versteckt die kleinen mini Küchlein. Kuscheln sich da schön in der Sahnecreme ein und glauben wohl, wir würden sie nicht finden. Nix da! Der Anschnitt war so richtig schön knusprig. Sie sind da, ich schwöre es, sie sind da. Hätte ich euch auch als Zaubertrick verkaufen können, oder? Schmeckt göttlich der Kuchen, auch wenn man die Windbeutel suchen muss. Nächstes Mal vielleicht zweilagig schichten, oder große Windbeutel nehmen? Es bleibt spannend, es bleibt lecker. weiterlesen »

Macarons mit Himbeercreme

Bling Bling muss manchmal sein. Ist aber auch ne heikle Sache, mit Blattgold zu arbeiten. Das flattert wie hauchdünne Asche bei einem Lagerfeuer durch die Luft, lässt sich aber kurz vor Absturz in der Handfläche wieder einfangen und landet wohlbehalten da wo es hin soll;). Rosé und gold, eine wunderschöne Kombination und die harmoniert nicht nur mit Macarons. Die französischen Diven haben sich mal wieder von ihrer besten und gleichzeitig launischsten Seite gezeigt. Dieses Mal dachte ich, ich trickse sie aus und verwende einfach mal mehr Eiweiß und füge warmen Zuckersirup hinzu. Das hat mir mal mein Konditor-Freund erzählt. Alles super, alles fein. Bis zu dem Moment, an dem sich die zartrosafarbenen Schalen vom Backpapier trennen sollen. Da muss man unendlich Geduld und Nerven haben. Sie müssen vollständig ausgekühlt sein, also nicht mehr drüber nachdenken und irgendetwas anderes machen in der Zeit;). Geschmacklich sind sie, egal wie sie aus dem Ofen kommen, nicht beeinträchtigt. Man hat aber ja mittlerweile seinen Stolz und möchte schon, dass sie vorzeigbar sind. weiterlesen »

Blaubeer Cheesecake

Käsekuchen, egal in welcher Variation, ist in meinem Umfeld dermaßen beliebt, dass mir nichts anderes übrig bleibt als diesen Klassiker immer wieder neu zu erfinden, ob nun mit Mürbeteig gebacken, mit Biskuit verfeinert oder es einfach dem Kühlschrank zu überlassen ein erfrischendes Törtchen zu zaubern. So ein Cheesecake ist echt schnell zubereitet und die Zeit erledigt den Rest. Besser geht es nicht. Beim No Bake Käsekuchen stelle ich die Kühlschranktemperatur so kalt ein, dass der Kuchen fast gefriert. Fünfzehn Minuten vor dem Servieren, schmeckt er fast wie eine Eistorte. Im Sommer der Knaller. Wir haben Luis aus Berlin zu Besuch. Ein ganz feiner Kerl. Freche dreizehn und mega gut erzogen. Die Schwiegermutter die diesen Jungen mal zum Schwiegersohn bekommt, darf mächtig mit ihm angeben. Die Frau die sich den Luis schnappt, wird ganz sicher ein glückliches Leben führen und immer etwas zum Lachen haben. Luis ist toll. Der interessiert sich aber auch für alles. weiterlesen »

Sauerkirscheis

Kirscheis

Wenn ein Dreizehnjähriger nach diesem Kirschbecher äußert: „Mega lecker und das Eis hat einen geschmackvollen Nachgeschmack“, na dann muss dieses Rezept einfach auf den Blog;). „Ich schmecke die Kirsche immer noch“, grinst er und freut sich auf den nächsten Tag mit dem Wissen, dass es noch mehr davon gibt. Nur die kleinen Brotstücke mochte er nicht so gerne und hat sich dran vorbei gelöffelt. Damit sind dann wohl die kleinen französischen Biskuits gemeint;). Der junge Mann konzentriert sich halt auf das Wesentliche. weiterlesen »

Schoko-Kuss-Torte

Nicht nur für kleine Kinderschnuten ein Klassiker zum Geburtstag. Diese Torte ging an einen ausgewachsenen zwei Meter Typen, der Schoko-Küsse über alles liebt. Da haben wir doch mit seinem Kindheitstrauma, nie eine Geburtstagstorte bekommen zu haben, aber mal kräftig aufgeräumt. „Alles meins“, konnte er noch so gerade laut aussprechen, als sich seine Kinder drüber hermachten;). Das größte Stück reservierte er für sich und ließ sich mit einem breiten Lächeln in den Sessel fallen. weiterlesen »

Kirsch Brioche

Kirsch Brioche

Früher im Garten der Tante hingen die Knubber-Kirschen kiloweise an den Ästen. Das war ein Kinderparadies. Sich sattessen an diesen leckeren Früchten, hatte allerdings zur Folge, dass man mit leichtem Bauchweh ins Bett fiel;). Heute pflücke ich meine Kirschen auf dem Wochenmarkt und suche mir die Schönsten aus. Mit mir ist gut Kirschen essen. Mit euch auch? Dieser Spruch kommt wohl aus dem Mittelalter. Da waren Kirschen noch selten und sehr teuer. Nur die besser Betuchten konnten sich die Kirschen leisten und trafen sich zum gemeinsamen Kirschenessen. Für euch gibt es heute köstlich dicke Kirschen auf Vanille Fla im Brioche gebacken. Könnt ihr euch vorstellen wie göttlich das duftet? weiterlesen »

Himbeereis und Tonka Waffeln

Die althochdeutsche Bezeichnung für Himbeeren lautet „Hintperi“ und bedeutet soviel wie Beere der Hirschkuh. Das gefällt mir;). Ich mag Kühe, ich mag Hirsche und ganz besonders mag ich Himbeeren. Frisch vom Strauch gepflückt schmecken sie mir am besten. Bei unzähligen Spaziergängen mit dem Lieblingshund trifft man manchmal auf wilde Himbeeren. Da bleibt sogar mein Vierbeiner „Herznase“ stehen und knabbert die süße Frucht direkt vom Strauch. Das macht er mit Brombeeren übrigens auch. Er weiß halt was gut und lecker ist. Seine größte Belohnung ist allerdings, weiterlesen »